Der SV Wanheim 1900 kommt immer besser in Schwung. Am Sonntag siegte unser Team verdient beim "Auswärtsspiel" gegen DJK Wanheimerort mit 0:3 (0:0) und feierte damit nach den Siegen in DSV 1900 und gegen EtuS Bissingheim den dritten Sieg in Folge. Eine solche Serie liegt schon einige Zeit zurück.

Die erste Hälfte der Partie gegen die DJK war ausgeglichen, es gab kaum Höhepunkte, beide Mannschaften versuchten es mit hohen Bällen nach vorne, die nur selten einen Abnehmer fanden. Es war nicht sehr attraktiv, was den Zuschauern geboten wurde. Folgerichtig ging es torlos in die Pause.

Nach dem Wechsel wurde das Spiel nicht wirklich besser, aber der SV Wanheim bekam das Spiel langsam besser in den Griff und wurde mit zunehmender Spieldauer überlegener. Während Chancen der DJK höchstens durch Zufall entstanden, wurde unser Spiel strukturierter und die Torchancen wurden öfter herausgespielt.

So auch in der 71. Minute: Gianluca Barbetti setzte sich auf der rechten Seiten durch, spielte von der Torauslinie flach in der Strafraum genau auf Marcel Krause, der nur den Fuß hinhalten musste und zum 0:1 traf.

Die DJK versuchte nun mit mehr Druck zum Ausgleich zu kommen, aber ihr Spiel blieb stumpf und ohne viel Konzept. Dafür wurde die Partie jetzt erwartungsgemäß hitziger, was uns leider noch einige gelbe Karten einbrockte.

Nach einem Zusammenprall verletzte sich unser Keeper Lukas Schmidt, biss aber trotz Schmerzen auf die Zähne. Unser Glück, denn ein zweiter Torwart wäre nicht zur Stelle gewesen.

Durch die Behandlungspause gab es eine Nachspielzeit von sieben Minuten. Diese überstanden wir nicht nur etwa, sondern nutzten sie, um den Sack entgültig zuzumachen. In der dritten Minute der Extrazeit wurde Gianluca Barbetti von Metin Bilican excellent in die Gasse freigespielt, er umkurvte den Torhüter der Gastgeber und traf zum 0:2.

Der gerade erst eingewechselte Pasquale Ciociola setzte in der 96. Minute den Schlusspunkt zum 0:3 Endergebnis.

Ein in dieser Höhe nicht erwarteter Sieg war eingetütet, bitter allerdings die späte gelb-rote Karte für Marcel Krause, der im Spiel gegen Croatia Mülheim ebenso fehlen  wird wie Gianluca Barbetti, der seine fünfte gelbe Karte sah.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Cravotta, Krause (86. Alkis), Bilican (90. + 6 Ciociola), Kaya, Rypinski, Malizos, Türkeri, Gümüs, Güzeldal (90. + 3 Zrodlewski), G. Barbetti

Tore: 0:1 Krause (71.), 0:2 G. Barbetti (90. + 3), 0:3 Ciociola (90. + 6)

Gelb-rote Karte: Krause (SVW, 90. + 6)   

Das war aber gar nichts: Nach dem so erfreulichen letzten Test gegen Hamborn 07 unterlag der SV Wanheim 1900 im ersten Meisterschaftsspiel bei GSG Duisburg sang- und klanglos mit 1:5 (0:2). Die Gastgeber waren in allen Belangen besser und gewannen auch in der Höhe verdient.

In der Defensive herrschte schnell heilloses Durcheinander, sodaß die GSG bereits nach 12 Minuten mit 2:0 in Führung lag. Der SV Wanheim hatte überhaupt keine Torchancen, das Mittelfeld bekam keinen Zugriff auf das Spiel und im Angriff fand der SVW schlicht nicht statt.

GSG kaufte unserem Team den Schneid ab, war aggressiver, schneller und kombinationssicherer. Bei Wanheim war nichts mehr übrig von der guten Vorstellung der Vorwoche, alles war Stückwerk, das Zweikampfverhalten schlecht und die Fehlpaßquote erschreckend hoch.

Schon nach einer guten halben Stunde brachte Trainer Klöser mit Marius Wischnewski einen neuen Offensivmann. Aber was auch versucht wurde, alles verpuffte ohne große Wirkung.

Nach dem Wechsel erhöhte GSG zwischen der 62. und 67. Minute auf 4:0. Nach einem ebenso üblen wie überschlüssigen Foul im Mittelfeld flog der gefoulte Luciano Barbetti wegen Nachtretens vom Platz, gemeinsam mit dem Übeltäter der Großenbaumer.

Fünf Minuten vor Schluß fiel der letzte Treffer der Gastgeber zum 5:0, ehe Enrico Rypinksi mit einem sehr schönen direkten Freistoß in den Giebel zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Bei diesem 5:1 blieb es, der SV Wanheim hat sofort die rote Laterne erhalten. Mit so wenig Gegenwehr und Engagement wird es nicht reichen, in dieser Liga zu bestehen. Das die Großenbaumer zwar recht gefällig spielten, aber keinesfalls eine Übermannschaft waren und trotzdem auch in dieser Höhe verdient gewannen, stimmt sehr nachdenklich und sollte der Mannschaft schnell die Augen öffnen.

 

SV Wanheim 1900: Schmitz, Bonetzki, Öztas, Kasaj, Kreppel (39. Wischnewski), Belack, Scarano, S. Barbetti, Rypinksi, G. Barbetti, Waldbach (60. L. Barbetti).

 

Tore: 0:1 (5.), 0:2 (12.), 0:3 (62.), 0:4 (67.), 0:5 (85.), 1:5 Rypinski (87.)

 

SV Wanheim fährt ersten Sieg ein

Der SV Wanheim 1900 hat sein Heimspiel gegen Bezirksligaabsteiger FC Mülheim mit 4:2 (2:1) gewonnen und damit den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht. Wieder war unsere Elf das deutlich bessere Team, aber während gegen Buchholz, Preußen und Tura trotz Überlegenheit nur zwei Punkte heraussprangen, klappte es diesmal mit dem Dreier.

Der Start misslang. Nach 12 Minuten ließ Kiris die Wanheimer Abwehr ganz alt aussehen, umspielte drei Gegenspieler und ließ mit einem Flachschuss ins rechts Eck Pascal Seemann im SVW-Tor keine Chance. Doch wie schon zuletzt gegen Tura ließ sich unsere Elf davon nicht beeindrucken und spielte konzentriert weiter.

Kurz vor der Pause war der Jubel groß auf Wanheimer Seite. Zunächst gelang Marcel Krause in der 43. Minute der Ausgleich, und als schon alle in Gedanken in der Kabine waren, sorgte Enrico Rypinski sogar noch für die 2:1 Pausenführung.

Im zweiten Durchgang bestimmte der SV Wanheim deutlich das Geschehen, hatte reichlich Chancen zu erhöhen, nutzte sie aber zunächst nicht. Marcel Krause, Attila Türkeri und Gianluca Barbetti liefen jeweils ganz allein auf den Gästetorwart zu, doch alle drei vergaben die Riesenmöglichkeiten.

Dann aber schien Marcel Krause mit seinem zweiten Treffer in der Schlußminute die Weichen endgültig auf Sieg gestellt zu haben. Aber die Gäste kamen in der Nachspielzeit tatsächlich durch Aldemir noch einmal auf 2:3 heran. Schließlich beendete der eingewechselte Fares Alfandi mit dem Schlußpfiff alle Sorgen, er traf zum 4:2 Endstand.

Unsere Mannschaft kommt immer besser in Tritt, vergessen der schwache Auftakt in Saarn. Und vor allem in Punkto Disziplin läuft es jetzt ganz anders. Niemand meckert, wenn wir in Rückstand geraten, stattdessen wird zusammen angepackt und das Spiel gedreht. Nur so geht es, und das hat die Elf offenbar verstanden.

Allerdings stehen jetzt schwere Spiele auf dem Programm: GSG und Duisburg 08 gehören sicher zu den Topfavoriten, aber wir werden versuchen, auch aus diesen Spielen das Optimum zu holen.

SV Wanheim 1900: Seemann, Dannehl, Krause, Bilican, Kaya, Rypinski, S. Barbetti, Türkeri, L. Barbetti (90. + 1 Alfandi), G. Barbetti (90. + 3 Ciociola), Kayan (75. Güzeldal) 

Tore: 0:1 Kiris (12.), 1:1 Krause (43.), 2:1 Rypinski (45.), 3:1 Krause (90.), 3:2 Aldemir (90. + 2), 4:2 Alfandi (90. + 4)

Der SV Wanheim 1900 hat eine möglichen Heimsieg beim Derby gegen den DSV 1900 durch ein 1:1 (0;1) verpasst. Nach schlechter erster Halbzeit war der SVW im zweiten Durchgang das aktivere Team und hatte reichlich Gelegenheiten zum Sieg, aber es reichte nur zu einem 1:1.

Schon nach 10 Minuten ging der Gast durch einen direkt verwandelten Freistoß von Türkeri mit 1:0 in Führung. In der Folge war der DSV das deutlich bessere Team, kombinierte schneller und passsicherer. Beim SVW blieb vieles Stückwerk, reichlich Fehlpässe wurden gespielt und bis auf eine sehr gute Chance von Timo Lenz gab es auch keine weiteren Tormöglichkeiten.

Nach dem Wechsel kippte das Spiel mehr und mehr in unsere Richtung, der DSV hatte offensichtliche konditionelle Mängel und wurde immer weiter in die eigene Hälfte gedrängt. Lohn für das Bemühen war das 1:1 in der 75. Minute durch Kapitän Michael Lukaschek im Anschluß an eine Ecke.

In der Schlußviertelstunde boten sich unserer Mannschaft noch reichlich sehr gute Möglichkeiten zum Sieg, aber zumeist scheiterten unsere Jungs am Gästekeeper Schmitz, der einen ganz besonders guten Tag erwischt hatte.

So blieb es beim 1:1, auf Grund des Spielverlaufs in der zweiten Halbzeit eigentlich zu wenig. Aber dennoch konnten wir durch die Niederlagen des SV Raadt und Vatangücü unseren Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz weiter ausbauen.

In der nächsten Woche wartet die ganz schwere Heimaufgabe beim Dritten aus Mündelheim, bevor es zu einem der vorentscheidenden Abstiegsduelle zur II. Mannschaft von Mülheim 07 geht.

SV Wanheim 1900: Donnermann, Lukaschek, Scarano (73.Waldbach), Belack, Rypinski, S. Barbetti, Scherer, Lenz, Gralla, Fuhl, G. Barbetti (58. Buchholz)

Tore: 0:1 Türkeri (10.), 1:1 Lukaschek (75.)

 

Der letzte Schuss des Spiels war es. Wanheims Mittelstürmer Marcel Krause gab ihn nach einer flachen Hereingabe als Direktschuss ab, traf aber genau den Turaner Torwart, der abwehren konnte. Danach ertönte der Schlusspfiff. Wäre der Ball reingegangen, es wäre der Siegtreffer gewesen.

Denn unsere Mannschaft überraschte den Tabellenführer Tura 88 Duisburg mit einer famosen Leistung, war über 90 Minuten das bessere Team und hätte mehr verdient gehabt als das 2:2 Unentschieden. Tura ging zweimal in Führung, beide Male kam die Wanheimer Antwort aber postwendend.

Schon im torlosen ersten Durchgang hatte Marcel Krause die erste vielversprechende Möglichkeit in diesem wirklich sehr ansehnlichen Kreisligaspiel. Leider fand sein Schuss ins kurze Eck nicht ins Ziel. Tura hatte kaum Chancen, so blieb es beim 0:0 zur Pause.

Es folgte die kalte Dusche. Gerade eine knappe Minute war in Durchgang zwei gespielt, da grätschte Papachristos einen Ball zum 0:1 über die Wanheimer Torlinie. Aber statt sich zu ärgern und sich gegenseitig Vorwürfe zu machen packte unser Team richtig an, ließ sich überhaupt nicht aus dem Konzept bringen. Und schon in der 49. Minute wurde Marcel Krause im Strafraum klar und unstrittig gefoult. Den Elfmeter verwandelte Enrico Rypinksi sicher zum 1:1.

Wir hatte deutlich mehr vom Spiel, aber dennoch traf Ewers in der 62. Minute zur erneuten Tura-Führung. Wieder gab es kein Lamentieren oder Hängenlassen auf Wanheimer Seite und nach 68. Minuten war der Rückstand egalisiert. Yasin Gümüs lief nach einem Luftloch eines Turaverteidigers allein auf das Tor zu und schloss sicher ab zum 2:2.

Nachdem Ewers wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte gesehen hatte, lief das Spiel noch deutlicher Richtung Tura-Tor. Der SVW hatte mehrere Möglichkeiten zum Siegtreffer, doch es sollte nicht sein.

Dennoch war es die mit Abstand beste Saisonleistung, dass Tura Erster und der SVW 15. der Tabelle war, war zu keinem Zeitpunkt erkennbar, eher das Gegenteil.

Im direkt folgenden Heimspiel gegen den Bezirksligaabsteiger FC Mülheim soll jetzt mit einer solchen Leistung wie Sonntag der erste Dreier eingefahren warden.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Cravotta, Krause, Bilican, Kaya, Rypinski, S. Barbetti, Türkeri, L. Barbetti, Gümüs, G. Barbetti (82. Dannehl)

Tore: 0:1 Papachristos (46.), 1:1 Rypinski (49., Foulelfmeter), 1:2 Ewers (62.), 2:2 Gümüs (68.)

Rote Karte: Ewers (Tura, 75., Schiedsrichterbeleidigung)

Der SV Wanheim 1900 hat das wichtige Auswärtsspiel beim Schlußlicht SV Heißen verdient mit 6:2 (2:1) gewonnen und sich im Abstiegskampf etwas Luft verschafft. Timo Lenz glänzte als vierfacher Torschütze.

Es war natürlich auch ein Nervenspiel, bei nur noch zwei Punkten zum möglichen Abstiegsplatz war ein kühler Kopf gefragt. Das klappte zunächst leider nicht. In der 26. Minute konnte ein Heißener ungestört flanken und Laurence ziemlich unbedrängt einköpfen. Eine Fehlerkette, die das 1:0 für den Tabellenletzten bedeutete.

In der Folge spielte unsere Mannschaft besser und feldüberlegen und hatte mit Timo Lenz einen echten Vollstrecker. Innerhalb von sieben Minuten drehte er das Ergebnis in eine 2:1 Führung für Wanheim, mit der es in die Pause ging.

Als er in der 54. Minute sogar das 3:1 folgen ließ, schien alles seinen gewünschten Gang zu nehmen. Doch bereits fünf Minuten später verkürzte der gerade eingewechselte Arnold für Heißen auf 2:3 und es wurde wieder unruhiger auf Wanheimer Seite.

In der Schlußviertelstunde machte der SV Wanheim, der nun deutliche Vorteile hatte, dann doch alles klar und zwar recht deutlich. Das 4:2 durch Gianluca Barbetti in der 76. Minute beruhigte das Spiel zusehens. Fünf Minuten vor dem Ende zeigte Timo Lenz beim 5:2 zum vierten Mal, dass er an diesem Tag wie kein anderer wusste, wo das Tor steht. Kurz vor Schluß setzte der starke Enrico Rypinkski den Schlußpunkt zum 6:2.

Insgesamt ein auch in der Höhe verdienter Sieg mit ein paar vorübergehenden Problemen, die wohl der nervlichen Belastung geschuldet waren.

Der SVW vergrößerte den Vorsprung auf den Viertletzten auf vier Punkte, erwartet nun aber am ungewohnten Samstag um 16.00 Uhr den starken Nachbarn DSV 1900. Aber vielleicht ist der spielerisch stärkere Gegner gar nicht so sehr von Nachteil für das Wanheimer Spiel.

 

SV Wanheim 1900: Schmidt, Lukaschek, Scarano, Belack, Rypinski, S. Barbetti (46. Buchholz), Scherer (76. Waldbach), Lenz, Gralla (84. Öztas), Fuhl, G. Barbetti

 

Tore: 1:0 Laurence (26.), 1:1 Lenz (32.), 1:2 Lenz (39.), 1:3 Lenz (54.), 2:3 Arnold (59.), 2:4 G. Barbetti (76.), 2:5 Lenz (85.), 2:6 Rypinski (88.)  

 

In den letzten Jahren waren die Reisen zum Auswärtsspiel in Saarn immer sehr erfreulich gewesen.

Gegen den letztjährigen Vierten konnten wir meist,trotz eines schlechteren Tabellenstandes,

gewinnen. Zum Auftakt der Saison war das nun leider anders.

Unsere Mannschaft verlor mit 0:3, der Spielstand ergab sich bereits nach 34 Minuten.

Einige krasse Abwehrfehler führten zum frühen Rückstand,den Spielverlauf stellte das zwar 

nicht völlig auf den Kopf,aber so recht wussten die Gastgeber auch nicht wie sie so schnell

und so hoch in Führung gehen konnten. 

Vielleicht wäre noch etwas drin gewesen wenn Enrico Rypinski und Metin Bilican zwei

hochkarätige Chancen vor dem Seitenwechsel genutzt hätten. Beide tauchten vor dem

Saarner Keeper auf.

Aber genau das war der Unterschied. Saarn nutzte seine Möglichkeiten konsequent.

Ein 0:3 zur Pause ist natürlich eine heftige Hypothek.

Unser Team versuchte auch im zweiten Durchgang unverdrossen zu Toren zu kommen,

aber das Gegnerische Tor war wie vernagelt. Aber wir agierten auch zu umständlich es wurde

zu lange gewartet, bis der Abschluß gesucht wurde.

Die Defensive vor dem fehlerlosen Torwart Pascal Seemann stand im zweiten Durchgang

auch wesentlich sicherer so dass für das heutige spiel gegen Buchholz kein Grund zu 

Pessimismus besteht. Eine Niederlage zum Auftakt hat noch niemanden umgehauen.

Wir werden heute versuchen die Fehler in der Abwehr abzustellen und in der 

Offensive viel konsequenter den Abschluß suchen.

 

SV Wanheim: 

Seemann,Dannehl,Bilican,Kaya,Rypinski,Türkeri,

L.Barbetti ( 75.Alfandi),Kluth,Gümüs,Kayan (46.Krause),Cravotta

 

 

 

Das war sicher die unerwarteste Pleite der Saison: Der SV Wanheim unterlag zu Hause dem abgeschlagenen Schlußlicht VfB Speldorf mit 2:3 (0:1). Eine verdiente Niederlage nach einer ganz schwachen Vorstellung.

Im ersten Durchgang waren die Gäste das klar bessere Team, kombinierten relativ gefällig und hatte defensiv keine Mühe gegen planlose Wanheimer.

Nach einer halben Stunde segelte ein Freistoß ins Wanheimer Tor, der nur wenig vom Speldorfer Terres berührt wurde, ansonsten an Freund und Feind vorbei den Weg ins Netz fand. Eine völlig verdiente Pausenführung der Speldorfer.

Der zweite Durchgang begann zwar mit einer Großchance für Enrico Rypinski, die Tore aber machte der Gast. Nach zwei individuellen Fehlern stand es nach 74 Minuten 0:3.

Der VfB konnte sein Glück kaum fassen, trafen sie doch auf einen völlig uninspiriert spielenden SVW. Es dauerte bis zur 83. Minute, ehe sich Antonio Scarano entscheidend durchsetzen konnte und zum 1:3 traf. In der Nachspielzeit half ein Speldorfer Abwehrspieler mit einem Eigentor, es hieß 2:3. Und tatsächlich hätte ein Kopfball an die Latte des Gästetores fast noch in letzter Sekunde den Ausgleich bedeutet.

Aber es wäre auf Grund der Leistung unserer Mannschaft auch nicht verdient gewesen. Nun geht der Blick ganz klar Richtung Abstiegszone. Fünf Punkte sind es nur noch auf Heimaterde, die den möglicherweise viertletzten Abstiegsplatz belegen. Und diese haben in dieser Woche noch ein Nachholspiel gegen den Vorletzten Heißen in der Hinterhand. Wenn unser Team nicht ganz schnell aus dem derzeitigen Tiefschlaf erwacht, könnte es ein sehr böses Erwachen in der Kreisliga B geben.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Fuhl, Lukaschek, Schulz, Belack, Scarano, Rypinski, Gralla, Buchholz, Waldbach (63. Kreppel), G. Barbetti

 Tore: 0:1 Terres (29.), 0:2 Motto (68.), 0:3 Mtschedlischwili (74.), 1:3 Scarano (83.), 2:3 Eigentor VfB (90.+2)

Nach der Rückrundenauftaktpleite gegen Tabellenführer Mülheimer FC 97 konnte wir gegen Tuspo Saarn bereits den ersten Erfolg im zweiten Rückrundenspiel ergattern. Trotz zweimaligen Rückstand kamen wir immer wieder zurück und erzielten in der zweiten Hälfte sogar das verdiente Siegtor. Über 90 Minuten war das Spiel sehr ausgeglichen, trotzdem kann man davon sprechen, dass wir die etwas bessere Mannschaft waren. Rypinski und Aslan sorgten jeweils für den Ausgleich und wieder einmal schoß Hansmeier den Siegtreffer.

Weiter geht es Sonntag mit einem Heimspiel gegen Tura 88 Duisburg, auch hier wollen wir weiter punkten.

Unsere Zweite Mannschaft war gestern vom Pecht verfolgt. Nach 90 Minuten sah es nach einem 1:0
Sieg aus, aber in der Nachspielzeit kassierte das Team noch einen Foulelfmeter, somit nahm man nur ein Punkt mit.

Unsere Dritte überzeugte gestern mit einem Sieg gegen den Tabellen Dritten der Kreisliga C. Mit 6:3 wurden die Buchholzer nach Hause geschickt. Ein beachtlicher Erfolg.

Weiter so Wanheimer !!!

Der SV Wanheim 1900 zeigte in den letzten beiden Spielen zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Beim 1:0 Heimsieg gegen Heimaterde Mülheim zeigte die Mannschaft eine bärenstarke, kämpferisch vorbildliche Leistung und verdiente sich den knappen Sieg gegen einen starken Gegner.

Beim Auswärtsspiel bei Union Mülheim ging das Team in einem eigentlich ausgeglichenen Spiel völlig unverständlich mit 2;7 unter und zeigte in der Defensive eine unterirdische Leistung. Und das trotz 1:0 Führung durch Denis Waldbach nach schöner Vorarbeit von Simon Strohmann. Nochmals Denis Waldbach und Jamal Schlecht vergaben zwei weitere Großchancen, ehe die Gastgeber zum Ausgleich kamen. In den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit ließ sich der SVW dann auch noch zwei Treffer einschenken. Im zweiten Durchgang brachen alle Dämme. Den Schlußpunkt setzte Enrico Rypinksi zum deprimierenden 2;7 kurz vor Schluß.

Er war es auch, der wie in Union gegen Heimaterde per direkt verwandelten Freistoß den Siegtreffer erzielte. In diesem Spiel war die Defensive voll auf der Höhe gegen die körperlich starken Mülheimer. Wanheim erarbeitete sich den Sieg im wahrsten Sinne des Wortes. Umso erstaunlicher, wie das nur auf einer Position veränderte Team sieben Tage später einbrach.

Es ist ein schmaler Grad, man weiß bei unserem Team nie, woran man ist. Gegen Speldorf, aktuell Vorletzter, muss nun aber wirklich wieder ein Sieg her, denn die nächster Partie gegen den FC Mülheim wird sicher wieder, wie schon im Hinspiel, eine ganz enge Kiste.  

 

SV Wanheim - TSV Heimaterde: Schmidt, Gralla, Lukaschek, Öztas, Belack, Schlecht, Rypinksi, Scarano, Waldbach (66. Kreppel), G. Barbetti (90. Boos), Strohmann

 

Tor: 1:0 Rypinksi (34.)

 

Union Mülheim - SV Wanheim: Schmidt, Gralla, Lukaschek, Schulz, Belack, Schlecht (60. Kreppel), Rypinksi, Scarano, Waldbach (60. Fuhl), G. Barbetti, Strohmann (46. Karczewski)

 

Tore: 0:1 Waldbach (20.) 1:1 (23.), 2:1 (43.), 3:1 (45.), 4:1 (59.), 5:1 (62.), 6:1 (78.), 7:1 (82.), 7:2 Rypinski (89.)

Der SV Wanheim 1900 hat das wichtige Auswärtsspiel bei Union Mülheim mit 3:1 (1:0) gewonnen und damit einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Statt von Union überholt zu werden konnte unser Team den Vorsprung auf den abstiegsbedrohten Mitkonkurrenten auf fünf Punkte ausbauen.

In der 27. Minute ließ sich ein Mülheimer Angreifer zu einer Tätlichkeit hinreissen und sah die rote Karte. Diesen Vorteil nutzte bereits drei Minuten später Marius Wischnewski mit einem satten Schrägschuß in den Winkel des Tores der Gastgeber. Ein technisch wie optisch großartiger Treffer! Damit ging es in die Pause.

In der 55. Minute folgte zunächst die Ernüchterung. Per Strafstoß kamen die Mülheimer zum 1:1 Ausgleich.

Allerdings konnte sich Union nur vier Minuten freuen, dann erzielte Gianluca Barbetti die erneute Wanheimer Führung.

Für noch mehr Zuversicht sorgte in der 67. Minute Tim Karsaj, der überlegt und sicher zum 3:1 einschoß.

Die Mülheimer versuchten weiter unverdrossen wieder heranzukommen, aber entweder stand die Abwehr gut oder der ganz starke Wanheimer Keeper Jason Donnermann war zur Stelle. Was auf sein Tor kam entschärfte der Goalie, dessen Einsatz sich nach einer Schleimbeutelentzündung erst ganz kurzfristig entschieden hatte. Wie wichtig das war, bewies er eindrucksvoll.

Die Mannschaft kämpfte verbissen um jeden Meter um den Dreier und ließ nichts mehr zu. Diese Punkte gegen die direkte Konkurrenz sind natürlich besonders wertvoll. Am Sonntag sieht es wieder anders aus: Dann kommt der Tabellenzweite Tura 88 zum Honnenpfad. Das wird wieder eine harte Prüfung, zumal Tura sich die verlorene Tabellenführung zurückholen will.

SV Wanheim 1900: Donnermann, Bonetzki (73. Öztas). Kay Kasaj, Stefano Barbetti, Kreppel, Luciano Barbetti, Wischnewski, Tim Kasaj, Gianluca Barbetti, Waldbach (46. Rentel), Aslan (32. Lenz)  

 Tore: 0:1 Wischnewski (30.), 1:1 Piwetz (55.), 1:2 Gianluca Barbetti (59.), 1:3 Tim Kasaj (67.)

 Rote Karte: Turkaj (27., Union, Tätlichkeit)

Der SV Wanheim 1900 ist überaus erfolgreich ins neue Fußballjahr gestartet. Nach dem Punktgewinn bei Tabellenführer RW Mülheim letzte Woche gelang im ersten Heimspiel ein 3:1 (0:0) Sieg gegen Vatangücü Mülheim. Damit konnten wir die Mülheimer überflügeln und uns auf Rang 10 verbessern.

Bei ungemütlichem Winterwetter fanden nur wenige Zuschauer den Weg zum Honnenpfad. Sie verpassten ein relativ ausgeglichenes Spiel, in dem der SVW aber schon im ersten Durchgang die klar besseren Torchancen besaß. Aber bis zum Wechsel fielen keine Treffer.

Im zweiten Durchgang erspielte sich Wanheim ein Übergewicht. Hierzu trug vor allem das starke Mittelfeld bei, in dem Stefano Barbetti, Antonio Scarano und Enrico Rypinski lauf- und zweikampfstark agierten.

In der 60. Minute gelang Simon Strohmann mit einem Flachschuß aus 16 Metern die Führung für den SVW. Leider hielt diese nur drei Minuten, dann konnte Celik mit einem etwas glücklichen Sonntagsschuß den Ausgleich erzielen.

Aber erneut war es Simon Strohmann, der in der 79. Minute zur Wanheimer 2:1 Führung einschoß.

Allerletzte Zweifel am Heimsieg konnten in der Schlußminute beseitigt werden. Enrico Rypinski gewann ein Laufduell, ließ sich auch von den mehrfachen Versuchen, ihn festzuhalten, nicht beeindrucken, sondern ging entschlossen bis zur Grundlinie, legte zurück auf Stefano Barbetti, der aus 10 Metern zur Entscheidung traf.

Damit hat der SV Wanheim vor dem Derby gegen die DJK Wanheimerort sehr gute vier Punkte aus den ersten beiden Partien des Jahres geholt. Der Trend zeigt eindeutig nach oben.

SV Wanheim 1900: Donnermann, Gralla, Lukaschek, Schulz, Belack, Scarano, S. Barbetti, Rypinski, G. Barbetti, Waldbach,Strohmann

Tore: 1:0 Strohmann (60.), 1:1 Celik (63.), 2:1 Strohmann (79.), 3:1 Stefano Barbetti (90.)

Der SV Wanheim 1900 kam beim Auswärtsspiel beim DSV 1900 dank einer starken und geschlossenen Mannschaftsleistung zu einem verdienten 2:0 (0:0) Sieg.

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Wanheim erörtert,  zumal diese sich mit vier Spielern ihres Landesligakaders verstärkt hatten. Davon ließen sich unsere Spieler aber nicht beeindrucken, gingen forsch und engagiert zur Sache und kamen, anders als der Gegner, schon bald zu guten Chancen. Bis zum Halbzeitpfiff trafen wir schon die Querlatte und ein verunglückten Rettungsversuch der DSV-Abwehr landete am Pfosten?

Nach dem Wechsel gelang Mehmet Kayak schon in der 51. Minute der Führungstreffer. Das Spiel Worte hin und her, Torchancen aber hatte nach wie vor nur der SVW.

Die Entscheidung gelang dann Marius Wischnewski mit seinem Treffer zum 2:0 in der 79. Minute.

Der Sieg war hochverdient, die Defensive verdiente sich beste Noten, der Spielaufbau war gut und es gab zwei Stürmertore. Was will man mehr?

Der Dreier war aber auch nötig, denn fast alle Teams von unten konnten punkten. Nun steht das schwere Spiel bei Tabellenzweiten Duisburg 08 an. Mit einer so konzentrierten Leistung wie am Sonntag sollte auch dort etwas zu holen sein.

 

SV Wanheim 1900: Schmitz, Bonetzki (85. Waldbach), Kaya, Rypinski, Kayan (77. T. Karsaj), S. Barbetti, Wischnewski, Rentel, Kluth, G. Barbetti (86. Aslan), K. Karsaj

 

Tore: 0:1 Kayan (51.), 0:2 Wischnewski (79.)

Der SV Wanheim 1900 erkämpfte sich im Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Mülheim 07 ein 2:2 (1:2) Unentschieden. Dies war insofern bemerkenswert, als das Team nach einer gelb-roten und einer roten Karte zum Schluss nur noch zu neunt auf dem Platz stand. Die Gäste spielten die doppelte Überzahl allerdings nicht gut aus und ermöglichten dem SV Wanheim sogar in Unterzahl noch einige hochkarätige Konterchancen, die durchaus letztlich mit einem Heimsieg hätten enden können.

In der 20. Minute war es einmal mehr Denis Waldbach, der im entscheidenden Moment richtig stand und einen abgewehrten Ball im Nachschuss zum 1:0 für Wanheim verwandelte. Leider ließen wir uns noch vor der Pause nicht nur die Führung nehmen, sondern gerieten sogar noch in Rückstand.

In der 41. Minute wehrte Kevin Boos eine Flanke der Mülheimer unglücklich mit der Hand ab, es gab Elfmeter. Dieser war für Lukas Schmidt unhaltbar, aber ansonsten hielt der Keeper mit einigen Klasseparaden den SV Wanheim im Spiel. Machtlos war er aber unmittelbar vor dem Pausenpfiff, als die Gäste noch zur 2:1 Führung kamen. Vor allem dieser Treffer so direkt vor dem Gang in die Kabine war ärgerlich.

Aber unsere Mannschaft gab nicht nach, spielte im zweiten Durchgang konsequent auf den Ausgleich. Wir hatten Möglichkeiten, die Chancen der Mülheimer entschärfte Lukas Schmidt weiter souverän. In der 70. Minute wurde Denis Waldbach geschickt freigespielt, er lief allein auf den Mülheimer Torwart zu und schob den Ball überlegt zum 2:2 ins lange Eck. Die Gäste protestierten ebenso erfolglos wie falsch auf Abseits, den der Linksverteidiger der Mülheimer hatte es aufgehoben.

Nach einem Disput sahen Denis Waldbach und sein Kontrahent in der 75. Minute die gelbe Karte, was für den Wanheimer einen Platzverweis zur Folge hatte, da er schon zuvor gelb gesehen hatte. Und nach 81 Minuten wurde es richtig eng für den SVW, als Kevin Boos nach einem Foulspiel am Mittelkreis glatt Rot sah. Nur noch zu neunt galt es nun, das Remis zu verteidigen. Nicht nur das gelang, überraschend hatte Wanheim durch Kontermöglichkeiten in den letzten Minuten sogar die größeren Chancen, das Spiel noch zu gewinnen. Am Ende blieb es dann aber doch beim 2:2.

Damit war der Punkt natürlich teuer erkauft, den mit Denis Waldbach, Kevin Boos und auch weiterhin Yasin Gümüs stehen im Spiel in Raadt damit gleich drei Akteure neben den ohnehin Verletzten gesperrt nicht zur Verfügung. Es wird personell eng werden beim Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Lukaschek, Scarano, Strohmann (82. S. Barbetti), Waldbach, Akpinar (70. Bilican), Göttert (46. Karczewski), Gralla, Fuhl, G. Barbetti, Boos

 Tore: 1:0 Waldbach (20.), 1:1 Peters (41., Handelfmeter), 1:2 Atsiz (45.), 2:2 Waldbach (70.)

 Gelb-rote Karte: Waldbach (75., Wanheim)

 Rote Karte: Boos (81., Wanheim)

Eigentlich hatte das Team die Punkte schon so gut wie im Sack, aber durch zwei Standartsituation - Freistoß und Elfmeter - holte sich Bissingheim noch die Punkteteilung.

Zu Anfang war das 1. Rückrundenspiel sehr verhalten, beide Mannschaften hatte Probleme mit dem Untergrund und rutschten hier und da öfters mal weg, aber das es kein spielerischer Leckerbissen wird, war uns allen klar. Der Etus - bekannt für seine Kampfstärke - hatte seine Schwächen auf der linken Abwehrseite, immer wieder versuchten wir über Kaya und G. Barbetti dort zum Abschluss zu kommen. In der 21. Minute war es dann auch soweit, Mehmet Kayan scheiterte erst am Etus-Kepper, ehe Ozan Kaya genau richtig steht und abstaubt zur verdienten 1:0 Führung. Wanheim blieb auch nach der Führung am Drücker und erhöhte in der 40. Spielminute auf 2:0. Denis Waldbach war nach einer Rypinski-Ecke per Kopf zur Stelle. Leider kassierten wir dann quasi mit dem Pausenpfiff noch den Anschlusstreffer zum 1:2. In der zweiten Hälfte gab es noch Chancen auf beiden Seiten, Mehmet Kayan scheiterte mehrmals im Abschluss und kam an diesem Sonntag nicht zu seinem Tor. Nun musste es kommen wie es kommen musste, das Team kassierte in der 84. Minute den Ausgleich zum 2:2 per Elfmeter. Das war bereits die 6. Punkteteilung in dieser Saison.

Zum Schluss möchte sich das Team noch beim Jugendvorstand um Lahi Kaddouri bedanken, der sich kurz vor dem Spiel mit einigen Spielern bemühte die Asche und den Rasen auf beste Platzverhältnisse zu trimmen. Unserem erkrankten Platzwart wünschen wir schnellstmöglich gute Besserung.

Wanheim und DSV trennen sich 2:2

Der SV Wanheim 1900 kam bei der Zweitvertretung des DSV 1900 zu einem 2:2 Unentschieden. Das Remis war am Ende leistungsgerecht und ging in Ordnung. Wir mussten sicher damit zufrieden sein, zumal der eingewechselte Yasin Gümüs neun Minuten vor Schluss die Rote Karte sah, der SVW die restlichen Minuten aber schadlos überstand.

Nach einer halben Stunde brachte Metin Oktay Bilican den SV Wanheim mit einem schönen, überlegten Tor mit 1:0 in Führung. Vier Minuten vor dem Wechsel schaffte der DSV nach einem Stellungsfehler in der Abwehr den Ausgleich. Damit ging es allerdings noch nicht in die Pause, denn praktisch mit dem Halbzeitpfiff konnte Denis Waldbach Wanheim wieder in Führung schießen. Sowohl er als auch Metin Oktay Bilican konnten damit in der internen Torschützenliste mit sieben Treffern zu André Fuhrmann aufschließen.

Sehr stark gehalten hatte bis dahin unser Keeper Lukas Schmidt. Schade, dass er dann doch noch den Ausgleich hinnehmen musste, bei dem er nicht gut aussah. Ein direkter Freistoß schlug unmittelbar über ihm ein zum 2:2.

Es war eine recht gute Leistung unserer Mannschaft, die aber anfangs etwas Probleme hatte, ins Spiel und auch in die Zweikämpfe zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer arbeitete sich das Team aber ins Match hinein und verdiente sich den Punkt redlich. Nach der Spielpause am 1. November geht es für den SV Wanheim mit dem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Mülheim 07 weiter. Anstoß am Honnenpfad ist dann bereits um 14.30 Uhr.

 

SV Wanheim 1900: Schmidt, Gralla, Lukaschek, Schulz, Kreppel, Bilican, G. Barbetti, Fuhrmann, Akpinar (87. Göttert), Buchholz, Waldbach (69. Gümüs)

 

Rote Karte: Gümüs (Wanheim, 81.)

Der SV Wanheim 1900 kommt in der Tabelle nicht recht vom Fleck. Dem 2:1 Sieg am heimischen Honnenpfad gegen den SV Raadt folgte eine unglückliche und unverdiente 1:2 Niederlage beim Derby in Buchholz. Damit liegen wir weiterhin nur knapp vor den Abstiegsrängen, haben aber noch das Nachholspiel in FC Mülheim in der Hinterhand.

 

Gegen den SV Raadt, seinerzeit immerhin Fünfter der Tabelle, zeigte unsere Elf ein engagiertes Spiel und ging nach einer halben Stunde durch einen plazierten Kopfball von Marius Wischnewski nach Flanke von Gianluca Barbetti mit 1:0 in Führung.

Dieser Spielstand hatte lange Bestand, der SVW konnte dem Favoriten jederzeit Paroli bieten. Als Enrico Rypinski in der 74. Minute auf 2:0 erhöhen konnte standen die Zeichen endgültig auf Heimsieg. Zwar kam Raadt noch zum 1:2 Anschlußtreffer in der 86. Minute, aber unsere Mannschaft brachte die Führung sicher ins Ziel.

 

Beim Derby in Buchholz erwischte der SV Wanheim einen ganz schlechten Start. Schon nach acht Minuten lagen wir nach zwei individuellen Fehlern mit 0:2 hinten. Als alle schon schlimmes befürchteten riss sich die Mannschaft zusammen, kam besser ins Spiel und konnte die Begegnung ausgeglichen gestalten. Schon in der 17. Minute konnte Mehmet Kayan zum 1:2 verkürzen. Er stand unmittelbar vor dem Tor goldrichtig und köpfte ein.

Im zweiten Durchgang machte der SVW mächtig Druck, Buchholz bekam Probleme sich zu befreien. Wanheim war in der zweiten Halbzeit das bessere Team, drängte mit Macht auf den Ausgleich. Aber trotz einiger hochkarätiger Chancen wollte der hochverdiente Ausgleich nicht fallen. So konnten die Buchholzer einen mehr als glücklichen Sieg verbuchen.

 

Der SV Wanheim zeigt in den letzten Spielen stark ansteigende Form und vor allem großen Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit. Es sollte uns bis zur Winterpause gelingen, endgültig den Anschluß an das gesicherte Mittelfeld herzustellen. Bitter dabei die scheinbar schwerere Verletzung von Kapitän Stefano Barbetti, die er sich ohne gegnerische Einwirkung zuzog.

 

SV Wanheim 1900 - SV Raadt 2:1 (1:0)

Schmitz, Bonetzki (78. Kluth), Kayan, Aslan, Belack, Rypinski, S. Barbetti, Wischnewski (83. Lober), Rentel, L. Barbetti, G. Barbetti

 

Tore: 1:0  Wischnewski (32.), 2:0 Rypinski (74.), 2:1 Groch (86.)

 

Viktoria Buchholz II - SV Wanheim 1900 2:1 (2:1)

Schmitz, Bonetzki, Maximillian Kluth, Kayan, Aslan, Rypinski, S. Barbetti (82. Waldbach), Wischnewski (63. Belack), Rentel, L. Barbetti, G. Barbetti     

 

Tore: 1:0 Warmsbach (5.), 2:0 Florian Kluth (8.), 2:1 Kayan (17.)

Wanheim holt Punkt in Saarn

Der SV Wanheim 1900 kam beim Tabellenvierten TuSpo Saarn zu einem beachtlichen 1:1 (1:1) Unendschieden. Das Remis war über den gesamten Spielverlauf gesehen in Ordnung, so sahen es am Ende auch beide Teams.

Der SVW hatte erneut personell arge Probleme. Das Risiko, ohne Ersatztorhüter anzureisen, ist mittlerweile schon Standard. Diesmal hatten wir mit Kevin Boos und Eyüp Akpinar noch zwei Spieler auf der Bank.

Aber die Mannschaft spielte gut und konzentriert und war den deutlich besser platzierten Gastgebern absolut ebenbürtig. Dennoch fiel in der 15. Minute das 1:0 für Saarn. Darüber konnten sich die Mülheimer allerdings nur eine Minute lang freuen, dann traf im direkten Gegenzug Denis Waldbach mit seinem sechsten Saisontor zum 1:1 Ausgleich.

Mehr ließen die Defensivreihen und beide Torhüter nicht mehr zu. Wanheim hatte noch ein paar Möglichkeiten, war aber am Ende auch nicht zwingend genug. So blieb es beim leistungsgerechten 1:1.

In der kommenden Woche ist ein Dreier gegen Schlußlicht Heißen Pflicht, denn danach wartet das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Mündelheim.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Gralla, Fuhl, Schulz, Gümüs, Bilican, Fuhrmann, Göttert, Kreppel, Karczewski, Waldbach

Tore: 1:0 Mühlenbrock (15.), 1:1 Waldbach (16.)  

Der SV Wanheim hat das richtungsweisende Heimspiel gegen das punktgleiche Team von Croatia Mülheim mit 5:2 (3:0) gewonnen und konnte sich damit Luft verschaffen und Richtung Tabellenmittelfeld absetzen. Croatia bleibt dagegen unten kleben.

Bereits nach sechs Minuten konnte Kay Kasaj nach einem Eckball den abprallenden Ball zum 1:0 in Tor stochern. Das Spiel war danach ziemlich ausgeglichen, die Tore aber machte der SVW.

In der 28. Minute traf Denis Waldbach im zweiten Anlauf zum 2:0, ehe Gianluca Barbetti nur fünf Minuten später den 3:0 Halbzeitstand herstellte. Eine beruhigende Führung zur Pause.

Als Enrico Rypinski nach 55 Minuten das 4:0 folgen ließ, schien alles gelaufen. Aber das Spiel des SVW wurde zusehends schlechter, ein unerklärlicher Bruch kam in die Spielzüge unserer Mannschaft. So kamen die Gäste zwischen der 63. und 67. Minuten gleich zu zwei Treffern, plötzlich schien es noch einmal eng zu

werden.

Aber die Mannschaft riss sich wieder zusammen, ließ weniger zu und bekam wieder Zugriff auf das Spiel. In der 85. Minute beseitigte Enrico Rypinki letzte Zweifel mit seinem zweiten Treffer zum 5:2 Endstand.

Abgesehen von dem schwächeren Abschnitt zu Beginn der zweiten Hälfte war es ein verdienter Sieg und endlich wurden auch die Torchancen besser genutzt.

Nächsten Sonntag steht schon wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Und mit Heimaterde Mülheim kommt erneut ein punktgleicher Gegner zum Honnenpfad. Ein Sieg würde einen gewaltigen Satz nach vorne in der Tabelle bedeuten.

 

SV Wanheim 1900: Schmitz, Bonetzki (60. Kreppel), Güclü (70. Öztas), Waldbach, Rypinski, S. Barbetti, Wischnewski (46. Kristic), Rentel, L. Barbetti, G. Barbetti, Kasaj

 

Tore: 1:0 Kasaj (6.), 2:0 Waldbach (28.), 3:0 G. Barbetti (33.), 4:0 Rypinski (55.), 4:1 Matijas (63.), 4:2 Filipovic (67.), 5:2 Rypinski (85.)

 

Gelb-rote Karten: Kristic (85., Wanheim), Prakken (88., Crotia)

Wanheim mit letztem Aufgebot zum Remis im Derby

Der SV Wanheim 1900 erarbeitete sich im Derby gegen TuSpo Huckingen ein 0:0. Der Punkt war hochverdient, der SVW war das etwas bessere Team mit den besseren Möglichkeiten. Vor allem in der Schlussphase war der Sieg möglich, aber es sollte nicht sein.

Trainer Lothar Klöser hatte es nicht leicht an diesem Tag. Nach dem emotionalen 4:3 Sieg unter der Woche beim FC Mülheim standen nur noch 13 Spieler für das Huckingen-Spiel zur Verfügung. Der Sieg in Mülheim wurde teuer bezahlt. Kapitän Michael Lukaschek, Maximilian Kluth und Mark Schulz schieden dort verletzt aus, André Fuhrmann holte sich seine fünfte gelbe Karte und damit ein Spiel Sperre ab. Da kann ein Kader noch so groß sein, irgendwann wird es eng. So fehlten gegen Huckingen verletzungsbedingt Lukaschek, Kluth, Schulz, Donnermann, Durmus, S. Barbetti, Öztas und Strohmann. Hinzu kamen die gesperrten Fuhrmann und G. Barbetti. Aus der zweiten Mannschaft nahmen Timo Lenz und Marius Suhren neben den verbliebenen Kevin Boos und dem gerade wiedergenesenen Antonio Scarano auf der Bank Platz.

Unter diesen extremen Umständen lieferte die Mannschaft eine respektable Leistung ab, zumal fast alle Mannschaftsteile neu zusammengestellt werden mussten. Antonio Scarano konnte nach seiner Einwechslung problemlos seinen erst zweiten Einsatz bewältigen.

Gegen den Mitfavoriten TuSpo Saarn wird es nun am kommenden Sonntag natürlich schwer. Wir hoffen auf die Rückkehr des einen oder anderen Verletzten und die des dann wieder spielberechtigten André Fuhrmann. Das auch gegen diesen Gegner etwas möglich ist, zeigte die Reserve des DSV 1900 am letzten Spieltag. Völlig überraschend und in der Höhe nie erwartet besiegten sie die Mülheimer mit 7:0.

 

SV Wanheim 1900: Schmidt, Kreppel, Buchholz (56. Scarano), Bilican, Waldbach (71. Lenz), Akpinar, Göttert, Gralla, Fuhl, Karczewski, Gümüs  

   
© (2018) SV Wanheim 1900 e.V.
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