Der SV Wanheim 1900 hat das wichtige Auswärtsspiel bei Union Mülheim mit 3:1 (1:0) gewonnen und damit einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Statt von Union überholt zu werden konnte unser Team den Vorsprung auf den abstiegsbedrohten Mitkonkurrenten auf fünf Punkte ausbauen.

In der 27. Minute ließ sich ein Mülheimer Angreifer zu einer Tätlichkeit hinreissen und sah die rote Karte. Diesen Vorteil nutzte bereits drei Minuten später Marius Wischnewski mit einem satten Schrägschuß in den Winkel des Tores der Gastgeber. Ein technisch wie optisch großartiger Treffer! Damit ging es in die Pause.

In der 55. Minute folgte zunächst die Ernüchterung. Per Strafstoß kamen die Mülheimer zum 1:1 Ausgleich.

Allerdings konnte sich Union nur vier Minuten freuen, dann erzielte Gianluca Barbetti die erneute Wanheimer Führung.

Für noch mehr Zuversicht sorgte in der 67. Minute Tim Karsaj, der überlegt und sicher zum 3:1 einschoß.

Die Mülheimer versuchten weiter unverdrossen wieder heranzukommen, aber entweder stand die Abwehr gut oder der ganz starke Wanheimer Keeper Jason Donnermann war zur Stelle. Was auf sein Tor kam entschärfte der Goalie, dessen Einsatz sich nach einer Schleimbeutelentzündung erst ganz kurzfristig entschieden hatte. Wie wichtig das war, bewies er eindrucksvoll.

Die Mannschaft kämpfte verbissen um jeden Meter um den Dreier und ließ nichts mehr zu. Diese Punkte gegen die direkte Konkurrenz sind natürlich besonders wertvoll. Am Sonntag sieht es wieder anders aus: Dann kommt der Tabellenzweite Tura 88 zum Honnenpfad. Das wird wieder eine harte Prüfung, zumal Tura sich die verlorene Tabellenführung zurückholen will.

SV Wanheim 1900: Donnermann, Bonetzki (73. Öztas). Kay Kasaj, Stefano Barbetti, Kreppel, Luciano Barbetti, Wischnewski, Tim Kasaj, Gianluca Barbetti, Waldbach (46. Rentel), Aslan (32. Lenz)  

 Tore: 0:1 Wischnewski (30.), 1:1 Piwetz (55.), 1:2 Gianluca Barbetti (59.), 1:3 Tim Kasaj (67.)

 Rote Karte: Turkaj (27., Union, Tätlichkeit)

Der SV Wanheim 1900 kam beim Auswärtsspiel beim DSV 1900 dank einer starken und geschlossenen Mannschaftsleistung zu einem verdienten 2:0 (0:0) Sieg.

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Wanheim erörtert,  zumal diese sich mit vier Spielern ihres Landesligakaders verstärkt hatten. Davon ließen sich unsere Spieler aber nicht beeindrucken, gingen forsch und engagiert zur Sache und kamen, anders als der Gegner, schon bald zu guten Chancen. Bis zum Halbzeitpfiff trafen wir schon die Querlatte und ein verunglückten Rettungsversuch der DSV-Abwehr landete am Pfosten?

Nach dem Wechsel gelang Mehmet Kayak schon in der 51. Minute der Führungstreffer. Das Spiel Worte hin und her, Torchancen aber hatte nach wie vor nur der SVW.

Die Entscheidung gelang dann Marius Wischnewski mit seinem Treffer zum 2:0 in der 79. Minute.

Der Sieg war hochverdient, die Defensive verdiente sich beste Noten, der Spielaufbau war gut und es gab zwei Stürmertore. Was will man mehr?

Der Dreier war aber auch nötig, denn fast alle Teams von unten konnten punkten. Nun steht das schwere Spiel bei Tabellenzweiten Duisburg 08 an. Mit einer so konzentrierten Leistung wie am Sonntag sollte auch dort etwas zu holen sein.

 

SV Wanheim 1900: Schmitz, Bonetzki (85. Waldbach), Kaya, Rypinski, Kayan (77. T. Karsaj), S. Barbetti, Wischnewski, Rentel, Kluth, G. Barbetti (86. Aslan), K. Karsaj

 

Tore: 0:1 Kayan (51.), 0:2 Wischnewski (79.)

Der SV Wanheim 1900 erkämpfte sich im Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Mülheim 07 ein 2:2 (1:2) Unentschieden. Dies war insofern bemerkenswert, als das Team nach einer gelb-roten und einer roten Karte zum Schluss nur noch zu neunt auf dem Platz stand. Die Gäste spielten die doppelte Überzahl allerdings nicht gut aus und ermöglichten dem SV Wanheim sogar in Unterzahl noch einige hochkarätige Konterchancen, die durchaus letztlich mit einem Heimsieg hätten enden können.

In der 20. Minute war es einmal mehr Denis Waldbach, der im entscheidenden Moment richtig stand und einen abgewehrten Ball im Nachschuss zum 1:0 für Wanheim verwandelte. Leider ließen wir uns noch vor der Pause nicht nur die Führung nehmen, sondern gerieten sogar noch in Rückstand.

In der 41. Minute wehrte Kevin Boos eine Flanke der Mülheimer unglücklich mit der Hand ab, es gab Elfmeter. Dieser war für Lukas Schmidt unhaltbar, aber ansonsten hielt der Keeper mit einigen Klasseparaden den SV Wanheim im Spiel. Machtlos war er aber unmittelbar vor dem Pausenpfiff, als die Gäste noch zur 2:1 Führung kamen. Vor allem dieser Treffer so direkt vor dem Gang in die Kabine war ärgerlich.

Aber unsere Mannschaft gab nicht nach, spielte im zweiten Durchgang konsequent auf den Ausgleich. Wir hatten Möglichkeiten, die Chancen der Mülheimer entschärfte Lukas Schmidt weiter souverän. In der 70. Minute wurde Denis Waldbach geschickt freigespielt, er lief allein auf den Mülheimer Torwart zu und schob den Ball überlegt zum 2:2 ins lange Eck. Die Gäste protestierten ebenso erfolglos wie falsch auf Abseits, den der Linksverteidiger der Mülheimer hatte es aufgehoben.

Nach einem Disput sahen Denis Waldbach und sein Kontrahent in der 75. Minute die gelbe Karte, was für den Wanheimer einen Platzverweis zur Folge hatte, da er schon zuvor gelb gesehen hatte. Und nach 81 Minuten wurde es richtig eng für den SVW, als Kevin Boos nach einem Foulspiel am Mittelkreis glatt Rot sah. Nur noch zu neunt galt es nun, das Remis zu verteidigen. Nicht nur das gelang, überraschend hatte Wanheim durch Kontermöglichkeiten in den letzten Minuten sogar die größeren Chancen, das Spiel noch zu gewinnen. Am Ende blieb es dann aber doch beim 2:2.

Damit war der Punkt natürlich teuer erkauft, den mit Denis Waldbach, Kevin Boos und auch weiterhin Yasin Gümüs stehen im Spiel in Raadt damit gleich drei Akteure neben den ohnehin Verletzten gesperrt nicht zur Verfügung. Es wird personell eng werden beim Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Lukaschek, Scarano, Strohmann (82. S. Barbetti), Waldbach, Akpinar (70. Bilican), Göttert (46. Karczewski), Gralla, Fuhl, G. Barbetti, Boos

 Tore: 1:0 Waldbach (20.), 1:1 Peters (41., Handelfmeter), 1:2 Atsiz (45.), 2:2 Waldbach (70.)

 Gelb-rote Karte: Waldbach (75., Wanheim)

 Rote Karte: Boos (81., Wanheim)

Eigentlich hatte das Team die Punkte schon so gut wie im Sack, aber durch zwei Standartsituation - Freistoß und Elfmeter - holte sich Bissingheim noch die Punkteteilung.

Zu Anfang war das 1. Rückrundenspiel sehr verhalten, beide Mannschaften hatte Probleme mit dem Untergrund und rutschten hier und da öfters mal weg, aber das es kein spielerischer Leckerbissen wird, war uns allen klar. Der Etus - bekannt für seine Kampfstärke - hatte seine Schwächen auf der linken Abwehrseite, immer wieder versuchten wir über Kaya und G. Barbetti dort zum Abschluss zu kommen. In der 21. Minute war es dann auch soweit, Mehmet Kayan scheiterte erst am Etus-Kepper, ehe Ozan Kaya genau richtig steht und abstaubt zur verdienten 1:0 Führung. Wanheim blieb auch nach der Führung am Drücker und erhöhte in der 40. Spielminute auf 2:0. Denis Waldbach war nach einer Rypinski-Ecke per Kopf zur Stelle. Leider kassierten wir dann quasi mit dem Pausenpfiff noch den Anschlusstreffer zum 1:2. In der zweiten Hälfte gab es noch Chancen auf beiden Seiten, Mehmet Kayan scheiterte mehrmals im Abschluss und kam an diesem Sonntag nicht zu seinem Tor. Nun musste es kommen wie es kommen musste, das Team kassierte in der 84. Minute den Ausgleich zum 2:2 per Elfmeter. Das war bereits die 6. Punkteteilung in dieser Saison.

Zum Schluss möchte sich das Team noch beim Jugendvorstand um Lahi Kaddouri bedanken, der sich kurz vor dem Spiel mit einigen Spielern bemühte die Asche und den Rasen auf beste Platzverhältnisse zu trimmen. Unserem erkrankten Platzwart wünschen wir schnellstmöglich gute Besserung.

Wanheim und DSV trennen sich 2:2

Der SV Wanheim 1900 kam bei der Zweitvertretung des DSV 1900 zu einem 2:2 Unentschieden. Das Remis war am Ende leistungsgerecht und ging in Ordnung. Wir mussten sicher damit zufrieden sein, zumal der eingewechselte Yasin Gümüs neun Minuten vor Schluss die Rote Karte sah, der SVW die restlichen Minuten aber schadlos überstand.

Nach einer halben Stunde brachte Metin Oktay Bilican den SV Wanheim mit einem schönen, überlegten Tor mit 1:0 in Führung. Vier Minuten vor dem Wechsel schaffte der DSV nach einem Stellungsfehler in der Abwehr den Ausgleich. Damit ging es allerdings noch nicht in die Pause, denn praktisch mit dem Halbzeitpfiff konnte Denis Waldbach Wanheim wieder in Führung schießen. Sowohl er als auch Metin Oktay Bilican konnten damit in der internen Torschützenliste mit sieben Treffern zu André Fuhrmann aufschließen.

Sehr stark gehalten hatte bis dahin unser Keeper Lukas Schmidt. Schade, dass er dann doch noch den Ausgleich hinnehmen musste, bei dem er nicht gut aussah. Ein direkter Freistoß schlug unmittelbar über ihm ein zum 2:2.

Es war eine recht gute Leistung unserer Mannschaft, die aber anfangs etwas Probleme hatte, ins Spiel und auch in die Zweikämpfe zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer arbeitete sich das Team aber ins Match hinein und verdiente sich den Punkt redlich. Nach der Spielpause am 1. November geht es für den SV Wanheim mit dem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Mülheim 07 weiter. Anstoß am Honnenpfad ist dann bereits um 14.30 Uhr.

 

SV Wanheim 1900: Schmidt, Gralla, Lukaschek, Schulz, Kreppel, Bilican, G. Barbetti, Fuhrmann, Akpinar (87. Göttert), Buchholz, Waldbach (69. Gümüs)

 

Rote Karte: Gümüs (Wanheim, 81.)

Der SV Wanheim 1900 kommt in der Tabelle nicht recht vom Fleck. Dem 2:1 Sieg am heimischen Honnenpfad gegen den SV Raadt folgte eine unglückliche und unverdiente 1:2 Niederlage beim Derby in Buchholz. Damit liegen wir weiterhin nur knapp vor den Abstiegsrängen, haben aber noch das Nachholspiel in FC Mülheim in der Hinterhand.

 

Gegen den SV Raadt, seinerzeit immerhin Fünfter der Tabelle, zeigte unsere Elf ein engagiertes Spiel und ging nach einer halben Stunde durch einen plazierten Kopfball von Marius Wischnewski nach Flanke von Gianluca Barbetti mit 1:0 in Führung.

Dieser Spielstand hatte lange Bestand, der SVW konnte dem Favoriten jederzeit Paroli bieten. Als Enrico Rypinski in der 74. Minute auf 2:0 erhöhen konnte standen die Zeichen endgültig auf Heimsieg. Zwar kam Raadt noch zum 1:2 Anschlußtreffer in der 86. Minute, aber unsere Mannschaft brachte die Führung sicher ins Ziel.

 

Beim Derby in Buchholz erwischte der SV Wanheim einen ganz schlechten Start. Schon nach acht Minuten lagen wir nach zwei individuellen Fehlern mit 0:2 hinten. Als alle schon schlimmes befürchteten riss sich die Mannschaft zusammen, kam besser ins Spiel und konnte die Begegnung ausgeglichen gestalten. Schon in der 17. Minute konnte Mehmet Kayan zum 1:2 verkürzen. Er stand unmittelbar vor dem Tor goldrichtig und köpfte ein.

Im zweiten Durchgang machte der SVW mächtig Druck, Buchholz bekam Probleme sich zu befreien. Wanheim war in der zweiten Halbzeit das bessere Team, drängte mit Macht auf den Ausgleich. Aber trotz einiger hochkarätiger Chancen wollte der hochverdiente Ausgleich nicht fallen. So konnten die Buchholzer einen mehr als glücklichen Sieg verbuchen.

 

Der SV Wanheim zeigt in den letzten Spielen stark ansteigende Form und vor allem großen Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit. Es sollte uns bis zur Winterpause gelingen, endgültig den Anschluß an das gesicherte Mittelfeld herzustellen. Bitter dabei die scheinbar schwerere Verletzung von Kapitän Stefano Barbetti, die er sich ohne gegnerische Einwirkung zuzog.

 

SV Wanheim 1900 - SV Raadt 2:1 (1:0)

Schmitz, Bonetzki (78. Kluth), Kayan, Aslan, Belack, Rypinski, S. Barbetti, Wischnewski (83. Lober), Rentel, L. Barbetti, G. Barbetti

 

Tore: 1:0  Wischnewski (32.), 2:0 Rypinski (74.), 2:1 Groch (86.)

 

Viktoria Buchholz II - SV Wanheim 1900 2:1 (2:1)

Schmitz, Bonetzki, Maximillian Kluth, Kayan, Aslan, Rypinski, S. Barbetti (82. Waldbach), Wischnewski (63. Belack), Rentel, L. Barbetti, G. Barbetti     

 

Tore: 1:0 Warmsbach (5.), 2:0 Florian Kluth (8.), 2:1 Kayan (17.)

Wanheim holt Punkt in Saarn

Der SV Wanheim 1900 kam beim Tabellenvierten TuSpo Saarn zu einem beachtlichen 1:1 (1:1) Unendschieden. Das Remis war über den gesamten Spielverlauf gesehen in Ordnung, so sahen es am Ende auch beide Teams.

Der SVW hatte erneut personell arge Probleme. Das Risiko, ohne Ersatztorhüter anzureisen, ist mittlerweile schon Standard. Diesmal hatten wir mit Kevin Boos und Eyüp Akpinar noch zwei Spieler auf der Bank.

Aber die Mannschaft spielte gut und konzentriert und war den deutlich besser platzierten Gastgebern absolut ebenbürtig. Dennoch fiel in der 15. Minute das 1:0 für Saarn. Darüber konnten sich die Mülheimer allerdings nur eine Minute lang freuen, dann traf im direkten Gegenzug Denis Waldbach mit seinem sechsten Saisontor zum 1:1 Ausgleich.

Mehr ließen die Defensivreihen und beide Torhüter nicht mehr zu. Wanheim hatte noch ein paar Möglichkeiten, war aber am Ende auch nicht zwingend genug. So blieb es beim leistungsgerechten 1:1.

In der kommenden Woche ist ein Dreier gegen Schlußlicht Heißen Pflicht, denn danach wartet das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Mündelheim.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Gralla, Fuhl, Schulz, Gümüs, Bilican, Fuhrmann, Göttert, Kreppel, Karczewski, Waldbach

Tore: 1:0 Mühlenbrock (15.), 1:1 Waldbach (16.)  

Der SV Wanheim hat das richtungsweisende Heimspiel gegen das punktgleiche Team von Croatia Mülheim mit 5:2 (3:0) gewonnen und konnte sich damit Luft verschaffen und Richtung Tabellenmittelfeld absetzen. Croatia bleibt dagegen unten kleben.

Bereits nach sechs Minuten konnte Kay Kasaj nach einem Eckball den abprallenden Ball zum 1:0 in Tor stochern. Das Spiel war danach ziemlich ausgeglichen, die Tore aber machte der SVW.

In der 28. Minute traf Denis Waldbach im zweiten Anlauf zum 2:0, ehe Gianluca Barbetti nur fünf Minuten später den 3:0 Halbzeitstand herstellte. Eine beruhigende Führung zur Pause.

Als Enrico Rypinski nach 55 Minuten das 4:0 folgen ließ, schien alles gelaufen. Aber das Spiel des SVW wurde zusehends schlechter, ein unerklärlicher Bruch kam in die Spielzüge unserer Mannschaft. So kamen die Gäste zwischen der 63. und 67. Minuten gleich zu zwei Treffern, plötzlich schien es noch einmal eng zu

werden.

Aber die Mannschaft riss sich wieder zusammen, ließ weniger zu und bekam wieder Zugriff auf das Spiel. In der 85. Minute beseitigte Enrico Rypinki letzte Zweifel mit seinem zweiten Treffer zum 5:2 Endstand.

Abgesehen von dem schwächeren Abschnitt zu Beginn der zweiten Hälfte war es ein verdienter Sieg und endlich wurden auch die Torchancen besser genutzt.

Nächsten Sonntag steht schon wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Und mit Heimaterde Mülheim kommt erneut ein punktgleicher Gegner zum Honnenpfad. Ein Sieg würde einen gewaltigen Satz nach vorne in der Tabelle bedeuten.

 

SV Wanheim 1900: Schmitz, Bonetzki (60. Kreppel), Güclü (70. Öztas), Waldbach, Rypinski, S. Barbetti, Wischnewski (46. Kristic), Rentel, L. Barbetti, G. Barbetti, Kasaj

 

Tore: 1:0 Kasaj (6.), 2:0 Waldbach (28.), 3:0 G. Barbetti (33.), 4:0 Rypinski (55.), 4:1 Matijas (63.), 4:2 Filipovic (67.), 5:2 Rypinski (85.)

 

Gelb-rote Karten: Kristic (85., Wanheim), Prakken (88., Crotia)

Wanheim mit letztem Aufgebot zum Remis im Derby

Der SV Wanheim 1900 erarbeitete sich im Derby gegen TuSpo Huckingen ein 0:0. Der Punkt war hochverdient, der SVW war das etwas bessere Team mit den besseren Möglichkeiten. Vor allem in der Schlussphase war der Sieg möglich, aber es sollte nicht sein.

Trainer Lothar Klöser hatte es nicht leicht an diesem Tag. Nach dem emotionalen 4:3 Sieg unter der Woche beim FC Mülheim standen nur noch 13 Spieler für das Huckingen-Spiel zur Verfügung. Der Sieg in Mülheim wurde teuer bezahlt. Kapitän Michael Lukaschek, Maximilian Kluth und Mark Schulz schieden dort verletzt aus, André Fuhrmann holte sich seine fünfte gelbe Karte und damit ein Spiel Sperre ab. Da kann ein Kader noch so groß sein, irgendwann wird es eng. So fehlten gegen Huckingen verletzungsbedingt Lukaschek, Kluth, Schulz, Donnermann, Durmus, S. Barbetti, Öztas und Strohmann. Hinzu kamen die gesperrten Fuhrmann und G. Barbetti. Aus der zweiten Mannschaft nahmen Timo Lenz und Marius Suhren neben den verbliebenen Kevin Boos und dem gerade wiedergenesenen Antonio Scarano auf der Bank Platz.

Unter diesen extremen Umständen lieferte die Mannschaft eine respektable Leistung ab, zumal fast alle Mannschaftsteile neu zusammengestellt werden mussten. Antonio Scarano konnte nach seiner Einwechslung problemlos seinen erst zweiten Einsatz bewältigen.

Gegen den Mitfavoriten TuSpo Saarn wird es nun am kommenden Sonntag natürlich schwer. Wir hoffen auf die Rückkehr des einen oder anderen Verletzten und die des dann wieder spielberechtigten André Fuhrmann. Das auch gegen diesen Gegner etwas möglich ist, zeigte die Reserve des DSV 1900 am letzten Spieltag. Völlig überraschend und in der Höhe nie erwartet besiegten sie die Mülheimer mit 7:0.

 

SV Wanheim 1900: Schmidt, Kreppel, Buchholz (56. Scarano), Bilican, Waldbach (71. Lenz), Akpinar, Göttert, Gralla, Fuhl, Karczewski, Gümüs  

Das war aber gar nichts: Nach dem so erfreulichen letzten Test gegen Hamborn 07 unterlag der SV Wanheim 1900 im ersten Meisterschaftsspiel bei GSG Duisburg sang- und klanglos mit 1:5 (0:2). Die Gastgeber waren in allen Belangen besser und gewannen auch in der Höhe verdient.

In der Defensive herrschte schnell heilloses Durcheinander, sodaß die GSG bereits nach 12 Minuten mit 2:0 in Führung lag. Der SV Wanheim hatte überhaupt keine Torchancen, das Mittelfeld bekam keinen Zugriff auf das Spiel und im Angriff fand der SVW schlicht nicht statt.

GSG kaufte unserem Team den Schneid ab, war aggressiver, schneller und kombinationssicherer. Bei Wanheim war nichts mehr übrig von der guten Vorstellung der Vorwoche, alles war Stückwerk, das Zweikampfverhalten schlecht und die Fehlpaßquote erschreckend hoch.

Schon nach einer guten halben Stunde brachte Trainer Klöser mit Marius Wischnewski einen neuen Offensivmann. Aber was auch versucht wurde, alles verpuffte ohne große Wirkung.

Nach dem Wechsel erhöhte GSG zwischen der 62. und 67. Minute auf 4:0. Nach einem ebenso üblen wie überschlüssigen Foul im Mittelfeld flog der gefoulte Luciano Barbetti wegen Nachtretens vom Platz, gemeinsam mit dem Übeltäter der Großenbaumer.

Fünf Minuten vor Schluß fiel der letzte Treffer der Gastgeber zum 5:0, ehe Enrico Rypinksi mit einem sehr schönen direkten Freistoß in den Giebel zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Bei diesem 5:1 blieb es, der SV Wanheim hat sofort die rote Laterne erhalten. Mit so wenig Gegenwehr und Engagement wird es nicht reichen, in dieser Liga zu bestehen. Das die Großenbaumer zwar recht gefällig spielten, aber keinesfalls eine Übermannschaft waren und trotzdem auch in dieser Höhe verdient gewannen, stimmt sehr nachdenklich und sollte der Mannschaft schnell die Augen öffnen.

 

SV Wanheim 1900: Schmitz, Bonetzki, Öztas, Kasaj, Kreppel (39. Wischnewski), Belack, Scarano, S. Barbetti, Rypinksi, G. Barbetti, Waldbach (60. L. Barbetti).

 

Tore: 0:1 (5.), 0:2 (12.), 0:3 (62.), 0:4 (67.), 0:5 (85.), 1:5 Rypinski (87.)

SV Wanheim verliert unglücklich

Das war schade! Der SV Wanheim 1900 verlor sein Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Rot-Weiß Mülheim mit 0:1 (0:0). Die Mannschaft zeigte eine gute Leistung, hielt engagiert dagegen und hätte einen Punkt verdient gehabt. Besonders in der zweiten Hälfte war der SVW auf Augenhöhe. Im ersten Durchgang hatten die Gäste einige hochkarätige Torchancen. Aber immer wieder scheiterten sie am hervorragenden Wanheimer Keeper Lukas Schmidt, der reihenweise hochkarätige Möglichkeiten zu nichte machte. Ironie des Schicksals: Der Fernschuss, der zum 1:0 Siegtreffer für Mülheim führte, war eigentlich eher harmlos und haltbar. Aber das soll die Leistung des jungen Wanheimer Torhüters ganz sicher nicht schmälern, denn ohne seine Paraden hätte es zur Pause sicher nicht mehr 0:0 gestanden.

Der SV Wanheim zeigte gegen den Tabellendritten deutlich, dass man mit den Teams an der Spitze mithalten kann. Leider bleibt es aber bei bislang sieben Punkten und aktuell Platz 12. Das ist sicher nicht das, was die Mannschaft und die Trainer Lothar Klöser und Gino Barbetti sich vorgestellt hatten. Aber bereits am Donnerstag gibt es beim Auswärtsspiel beim FC Mülheim die Chance, die Punktausbeute zu erhöhen. Am kommenden Sonntag ist daher schon wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Es ist eine der interessanteren Partien, den es steht das Südderby gegen TuSpo Huckingen an. Das Team wird motiviert sein, nachdem gestern endlich der erste Saisonsieg gefeiert werden konnte. Dort glänzte der Ex-Wanheimer Mike Topel als vierfacher Torschütze. Unser Ziel aus diesen beiden Partien sollten sicher mindestens vier Punkte sein, mit einer Leistung wie gestern ist auch die volle Ausbeute möglich.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Gralla, Schulz, Lukaschek, Gümüs, Bilican (71. Akpinar), Fuhrmann, Karczewski, Buchholz, S. Barbetti, Waldbach (86. Kreppel)

Tor: 0:1 Bartholomäus (79.)

Der SV Wanheim 1900 hat eine möglichen Heimsieg beim Derby gegen den DSV 1900 durch ein 1:1 (0;1) verpasst. Nach schlechter erster Halbzeit war der SVW im zweiten Durchgang das aktivere Team und hatte reichlich Gelegenheiten zum Sieg, aber es reichte nur zu einem 1:1.

Schon nach 10 Minuten ging der Gast durch einen direkt verwandelten Freistoß von Türkeri mit 1:0 in Führung. In der Folge war der DSV das deutlich bessere Team, kombinierte schneller und passsicherer. Beim SVW blieb vieles Stückwerk, reichlich Fehlpässe wurden gespielt und bis auf eine sehr gute Chance von Timo Lenz gab es auch keine weiteren Tormöglichkeiten.

Nach dem Wechsel kippte das Spiel mehr und mehr in unsere Richtung, der DSV hatte offensichtliche konditionelle Mängel und wurde immer weiter in die eigene Hälfte gedrängt. Lohn für das Bemühen war das 1:1 in der 75. Minute durch Kapitän Michael Lukaschek im Anschluß an eine Ecke.

In der Schlußviertelstunde boten sich unserer Mannschaft noch reichlich sehr gute Möglichkeiten zum Sieg, aber zumeist scheiterten unsere Jungs am Gästekeeper Schmitz, der einen ganz besonders guten Tag erwischt hatte.

So blieb es beim 1:1, auf Grund des Spielverlaufs in der zweiten Halbzeit eigentlich zu wenig. Aber dennoch konnten wir durch die Niederlagen des SV Raadt und Vatangücü unseren Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz weiter ausbauen.

In der nächsten Woche wartet die ganz schwere Heimaufgabe beim Dritten aus Mündelheim, bevor es zu einem der vorentscheidenden Abstiegsduelle zur II. Mannschaft von Mülheim 07 geht.

SV Wanheim 1900: Donnermann, Lukaschek, Scarano (73.Waldbach), Belack, Rypinski, S. Barbetti, Scherer, Lenz, Gralla, Fuhl, G. Barbetti (58. Buchholz)

Tore: 0:1 Türkeri (10.), 1:1 Lukaschek (75.)

SV Wanheim in der Abstiegszone

Durch die dritte Niederlage in Folge ist der SV Wanheim 1900 nach fünf Spieltagen in die Abstiegszone gerutscht. Das 0:2 (0:1) am heimischen Honnenpfad gegen Union Mülheim bedeutet Rang 14 mit nur vier Zählern. Hinter uns rangieren nur noch ein Team mit einem und drei Mannschaften ohne Punkte.

Erschreckend und eklatant ist unsere Offensivschwäche. Zwar erzielten wir in den fünf Spielen acht Tore, was an und für sich gut klingt. Aber diese Tore vielen in zwei Spielen, schon dreimal stand bei uns vorne die Null.

So auch gestern, als wir gegen die biedere Mannschaft aus Mülheim trotz Feldüberlegenheit vorne so gut wie nichts zustande brachten. Da sich auch die Defensive einige harsche Aussetzer leistete, war es am Wanheimer Torhüter Lukas Schmidt, mehr als die zwei Gegentore zu verhindern. Gleich mehrmals liefen die Gästestürmer allein auf den Keeper zu, der dann die meisten Großchancen zunichtemachen konnte und klar bester Wanheimer war.

Auch beim 0:1 konnte er gegen den durchgebrochenen Angreifer zunächst reaktionsschnell klären, aber der Nachschuss führte doch zum Treffer. Da wir im ersten Durchgang keine Torchance hatten bedeutete dies den Pausenstand.

Auch nach dem Wechsel war das Bemühen, zum Erfolg zu kommen, vorhanden. Aber unsere Mittel sind offensiv ganz offensichtlich einfach zu begrenzt, um den Gegner in Gefahr zu bringen. Ein weiterer Konter wurde zum entscheidenden 0:2 genutzt, das war’s.

Die verletzten Ali Durmus und Antonio Scarano fehlen an allen Ecken und Enden, mit Jörg Gralla und Simon Strohmann verletzten sich gleich zwei weitere Spieler kurz vor Schluss offensichtlich schwerer, sodass wir die letzten Minuten gar zu neunt zu Ende bringen mussten.

In einer Woche beim Spiel in Speldorf stehen wir damit bereits unter dem Druck, punkten zu müssen, zumal danach mit Rot-Weiß Mülheim gleich wieder ein Aufstiegsaspirant nach Wanheim kommt.  

 SV Wanheim 1900: Schmidt, Gralla, Lukaschek, Fuhl (87. Akpinar), Gümüs, Bilican, S. Barbetti, Fuhrmann, Karczewski, Waldbach (60. G. Barbetti), Buchholz (70. Strohmann)

 Tore: 0:1 Wessel (14.), 0:2 Greifenhofer (53.)

Der SV Wanheim 1900 hat das wichtige Auswärtsspiel beim Schlußlicht SV Heißen verdient mit 6:2 (2:1) gewonnen und sich im Abstiegskampf etwas Luft verschafft. Timo Lenz glänzte als vierfacher Torschütze.

Es war natürlich auch ein Nervenspiel, bei nur noch zwei Punkten zum möglichen Abstiegsplatz war ein kühler Kopf gefragt. Das klappte zunächst leider nicht. In der 26. Minute konnte ein Heißener ungestört flanken und Laurence ziemlich unbedrängt einköpfen. Eine Fehlerkette, die das 1:0 für den Tabellenletzten bedeutete.

In der Folge spielte unsere Mannschaft besser und feldüberlegen und hatte mit Timo Lenz einen echten Vollstrecker. Innerhalb von sieben Minuten drehte er das Ergebnis in eine 2:1 Führung für Wanheim, mit der es in die Pause ging.

Als er in der 54. Minute sogar das 3:1 folgen ließ, schien alles seinen gewünschten Gang zu nehmen. Doch bereits fünf Minuten später verkürzte der gerade eingewechselte Arnold für Heißen auf 2:3 und es wurde wieder unruhiger auf Wanheimer Seite.

In der Schlußviertelstunde machte der SV Wanheim, der nun deutliche Vorteile hatte, dann doch alles klar und zwar recht deutlich. Das 4:2 durch Gianluca Barbetti in der 76. Minute beruhigte das Spiel zusehens. Fünf Minuten vor dem Ende zeigte Timo Lenz beim 5:2 zum vierten Mal, dass er an diesem Tag wie kein anderer wusste, wo das Tor steht. Kurz vor Schluß setzte der starke Enrico Rypinkski den Schlußpunkt zum 6:2.

Insgesamt ein auch in der Höhe verdienter Sieg mit ein paar vorübergehenden Problemen, die wohl der nervlichen Belastung geschuldet waren.

Der SVW vergrößerte den Vorsprung auf den Viertletzten auf vier Punkte, erwartet nun aber am ungewohnten Samstag um 16.00 Uhr den starken Nachbarn DSV 1900. Aber vielleicht ist der spielerisch stärkere Gegner gar nicht so sehr von Nachteil für das Wanheimer Spiel.

 

SV Wanheim 1900: Schmidt, Lukaschek, Scarano, Belack, Rypinski, S. Barbetti (46. Buchholz), Scherer (76. Waldbach), Lenz, Gralla (84. Öztas), Fuhl, G. Barbetti

 

Tore: 1:0 Laurence (26.), 1:1 Lenz (32.), 1:2 Lenz (39.), 1:3 Lenz (54.), 2:3 Arnold (59.), 2:4 G. Barbetti (76.), 2:5 Lenz (85.), 2:6 Rypinski (88.)  

 

SV Wanheim mit erfolgreichem Start

Sie waren der hartnäckigste Konkurrent im Aufstiegsjahr 2013 und stiegen per Entscheidungsspiel gemeinsam mit dem SV Wanheim in die Bezirksliga auf. Das Team von Vatangücü Mülheim schaffte die Ligazugehörigkeit dann allerdings auch nur ein Jahr länger als wir. Gestern standen sich beide Teams wieder in der Kreisliga A gegenüber. Und diesmal war es eine klare Angelegenheit für den SVW, der am Ende mit 5:2 (1:1) siegte.

Vatangücü brach nach guter erster Halbzeit, als das Team auch mit 1:0 in Führung ging, im Laufe der Partie völlig ein. Denis Waldbach hatte zum 1:1 Pausenstand getroffen.

In Durchgang zwei hatte der SV Wanheim eine unglaubliche Anzahl an hundertprozentigen Torchancen, die ohne jede Übertreibung zu einem zweistelligen Ergebnis hätten führen müssen. Aber unsere Offensive überbot sich im Auslassen der besten Gelegenheiten, sodaß es am Ende aber trotzdem zu fünf standesgemäßen Treffern reichte. Denis Waldbach traf ein zweites Mal, André Fuhrmann nagelte einen direkten Freistoß aus 25 Metern ins Netz. Dann konnte sich auch erstmals Marian Göttert als Torschütze auszeichnen, ehe der eingewechselte Metin Bilican mit einem ebenso gekonnten wie gefühlvollen Heber über den Keeper der Gastgeber den Schlußpunkt setzte.

In dieser Form kann Vatangücü sicher kein Maßstab für die weitere Saison sein. Aber nach dem 0:0 gegen Duisburg 08 dürfen wir als Sechster mit 4 von möglichen 6 Punkte mit unserem Start sehr zufrieden sein.

Am Mittwoch nun steht das lokalste aller Lokalderbys auf dem Programm. Gegner DJK Wanheimerort erwischte sogar einen noch besseren Auftakt und gewann zweimal und konnte sich an die Spitze der Tabelle setzen. Sicher ein Gegner auf Augenhöhe, einzuordnen wie Duisburg 08.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Kluth, Lukaschek, Schulz (81. Kreppel), Gümüs, Fuhrmann (85. Bilican), Göttert, G. Barbetti (66. Akpinar), Karczewski, Buchholz, Waldbach

 Tore: 1:0 Celik (24.), 1:1 Waldbach (32.), 1:2 Fuhrmann (52.), 1:3 Waldbach (59.), 1:4 Göttert (65.), 2:4 Cecik (85.), 2:5 Bilican (90.)

Das war sicher die unerwarteste Pleite der Saison: Der SV Wanheim unterlag zu Hause dem abgeschlagenen Schlußlicht VfB Speldorf mit 2:3 (0:1). Eine verdiente Niederlage nach einer ganz schwachen Vorstellung.

Im ersten Durchgang waren die Gäste das klar bessere Team, kombinierten relativ gefällig und hatte defensiv keine Mühe gegen planlose Wanheimer.

Nach einer halben Stunde segelte ein Freistoß ins Wanheimer Tor, der nur wenig vom Speldorfer Terres berührt wurde, ansonsten an Freund und Feind vorbei den Weg ins Netz fand. Eine völlig verdiente Pausenführung der Speldorfer.

Der zweite Durchgang begann zwar mit einer Großchance für Enrico Rypinski, die Tore aber machte der Gast. Nach zwei individuellen Fehlern stand es nach 74 Minuten 0:3.

Der VfB konnte sein Glück kaum fassen, trafen sie doch auf einen völlig uninspiriert spielenden SVW. Es dauerte bis zur 83. Minute, ehe sich Antonio Scarano entscheidend durchsetzen konnte und zum 1:3 traf. In der Nachspielzeit half ein Speldorfer Abwehrspieler mit einem Eigentor, es hieß 2:3. Und tatsächlich hätte ein Kopfball an die Latte des Gästetores fast noch in letzter Sekunde den Ausgleich bedeutet.

Aber es wäre auf Grund der Leistung unserer Mannschaft auch nicht verdient gewesen. Nun geht der Blick ganz klar Richtung Abstiegszone. Fünf Punkte sind es nur noch auf Heimaterde, die den möglicherweise viertletzten Abstiegsplatz belegen. Und diese haben in dieser Woche noch ein Nachholspiel gegen den Vorletzten Heißen in der Hinterhand. Wenn unser Team nicht ganz schnell aus dem derzeitigen Tiefschlaf erwacht, könnte es ein sehr böses Erwachen in der Kreisliga B geben.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Fuhl, Lukaschek, Schulz, Belack, Scarano, Rypinski, Gralla, Buchholz, Waldbach (63. Kreppel), G. Barbetti

 Tore: 0:1 Terres (29.), 0:2 Motto (68.), 0:3 Mtschedlischwili (74.), 1:3 Scarano (83.), 2:3 Eigentor VfB (90.+2)

SV Wanheim mit torlosem Remis zum Auftakt

Erstaunlich gut besucht war der Heimauftakt des SV Wanheim 1900 zur Saison 2015/16. Denn einerseits spielte zeitgleich im Wedaustadion der MSV Duisburg, anderseits regnete es seit dem frühen Morgen ununterbrochen. Der SV Wanheim und Gegner Duisburg 08 mühten sich im Derby redlich, aber die Platzverhältnisse auf dem Aschenplatz waren katastrophal. An ein Spiel auf dem völlig unter Wassrer stehenden Rasenplatz war gar nicht zu denken. Es sei denn, man hätte in Kauf genommen, dass der Rasen über Wochen komplett unbrauchbar gewesen wäre.

Es war daher das erwartete Kampfspiel, Zweikämpfe bestimmten das Geschehen und der SV Wanheim hielt grossartig dagegen. Das junge Team ließ sich von der weitaus erfahreneren Hochfelder Truppe nicht beeindrucken. Im ersten Durchgang hatte der SVW mehr vom Spiel, aber große Chancen waren Mangelware.

In der zweiten Hälfte wurde der Platz immer schlechter, Spielzüge immer schwieriger. Die beste Chance hatte der eingewechselte Simon Strohmann, sein Schuß aus spitzem Winkel parierte der Keeper der Gäste.

Die Defensive der Wanheimer stand sehr gut und das Mittelfeld konnte immer wieder für Entlastung sorgen. Am Ende war jedem klar, dass ein Treffer vermutlich am ehesten durch einen Standart fallen könnte. Aber es blieb schließlich beim torlosen Unendschieden, mit dem wohl auch beide Teams leben konnten.

SV Wanheim 1900: Schmidt, Lukaschek, Scarano, Durmus (90. Kluth), Buchholz, S. Barbetti, Fuhrmann (74. Strohmann), Gralla, G. Barbetti, Karczewski, Gümüs

Der SV Wanheim 1900 zeigte in den letzten beiden Spielen zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Beim 1:0 Heimsieg gegen Heimaterde Mülheim zeigte die Mannschaft eine bärenstarke, kämpferisch vorbildliche Leistung und verdiente sich den knappen Sieg gegen einen starken Gegner.

Beim Auswärtsspiel bei Union Mülheim ging das Team in einem eigentlich ausgeglichenen Spiel völlig unverständlich mit 2;7 unter und zeigte in der Defensive eine unterirdische Leistung. Und das trotz 1:0 Führung durch Denis Waldbach nach schöner Vorarbeit von Simon Strohmann. Nochmals Denis Waldbach und Jamal Schlecht vergaben zwei weitere Großchancen, ehe die Gastgeber zum Ausgleich kamen. In den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit ließ sich der SVW dann auch noch zwei Treffer einschenken. Im zweiten Durchgang brachen alle Dämme. Den Schlußpunkt setzte Enrico Rypinksi zum deprimierenden 2;7 kurz vor Schluß.

Er war es auch, der wie in Union gegen Heimaterde per direkt verwandelten Freistoß den Siegtreffer erzielte. In diesem Spiel war die Defensive voll auf der Höhe gegen die körperlich starken Mülheimer. Wanheim erarbeitete sich den Sieg im wahrsten Sinne des Wortes. Umso erstaunlicher, wie das nur auf einer Position veränderte Team sieben Tage später einbrach.

Es ist ein schmaler Grad, man weiß bei unserem Team nie, woran man ist. Gegen Speldorf, aktuell Vorletzter, muss nun aber wirklich wieder ein Sieg her, denn die nächster Partie gegen den FC Mülheim wird sicher wieder, wie schon im Hinspiel, eine ganz enge Kiste.  

 

SV Wanheim - TSV Heimaterde: Schmidt, Gralla, Lukaschek, Öztas, Belack, Schlecht, Rypinksi, Scarano, Waldbach (66. Kreppel), G. Barbetti (90. Boos), Strohmann

 

Tor: 1:0 Rypinksi (34.)

 

Union Mülheim - SV Wanheim: Schmidt, Gralla, Lukaschek, Schulz, Belack, Schlecht (60. Kreppel), Rypinksi, Scarano, Waldbach (60. Fuhl), G. Barbetti, Strohmann (46. Karczewski)

 

Tore: 0:1 Waldbach (20.) 1:1 (23.), 2:1 (43.), 3:1 (45.), 4:1 (59.), 5:1 (62.), 6:1 (78.), 7:1 (82.), 7:2 Rypinski (89.)

Mit einem 2:2 (0:1) Unentschieden trennten wir uns bei unserem Auswärtsspiel gegen Adler Frintrop. Von Beginn an spürte man die Unsicherheit nach unserer Niederlage in Rahm. So dauerte es nur sieben Minuten bis die Gastgeberinnen nach einer Fehlerkette in unserer Deckung zur Führung kamen. Anschließend entwickelte sich ein verteiltes Spiel ohne große Chancen auf beiden Seiten. So ging es in die Pause. Nach dem Wechsel kamen wir dann entschlossener zurück. Und bereits in der 53. Minute war es Myra, die aus etwa 30 Metern an der herauseilenden Keeperin vobei einschieben konnte. Danach hatten wir sogar die Möglichkeit das Spiel komplett zu drehen. Doch leider mußten wir nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung einen erneuten Gegentreffer hinnehmen. Doch wir steckten nicht auf und wurden schließlich belohnt, als Maren nach schönem Zuspiel von Natti zum verdienten Ausgleich einschob. Alles in allem geht das Remis gegen eine starke Essener Mannschaft in Ordnung. Nun sind wir erstmalig in diesem Kalenderjahr nicht mehr die Gejagten, sondern die Jäger. Aber wir versprechen: Auch in dieser Rolle werden wir alles abrufen!

Der SV Wanheim 1900 ist überaus erfolgreich ins neue Fußballjahr gestartet. Nach dem Punktgewinn bei Tabellenführer RW Mülheim letzte Woche gelang im ersten Heimspiel ein 3:1 (0:0) Sieg gegen Vatangücü Mülheim. Damit konnten wir die Mülheimer überflügeln und uns auf Rang 10 verbessern.

Bei ungemütlichem Winterwetter fanden nur wenige Zuschauer den Weg zum Honnenpfad. Sie verpassten ein relativ ausgeglichenes Spiel, in dem der SVW aber schon im ersten Durchgang die klar besseren Torchancen besaß. Aber bis zum Wechsel fielen keine Treffer.

Im zweiten Durchgang erspielte sich Wanheim ein Übergewicht. Hierzu trug vor allem das starke Mittelfeld bei, in dem Stefano Barbetti, Antonio Scarano und Enrico Rypinski lauf- und zweikampfstark agierten.

In der 60. Minute gelang Simon Strohmann mit einem Flachschuß aus 16 Metern die Führung für den SVW. Leider hielt diese nur drei Minuten, dann konnte Celik mit einem etwas glücklichen Sonntagsschuß den Ausgleich erzielen.

Aber erneut war es Simon Strohmann, der in der 79. Minute zur Wanheimer 2:1 Führung einschoß.

Allerletzte Zweifel am Heimsieg konnten in der Schlußminute beseitigt werden. Enrico Rypinski gewann ein Laufduell, ließ sich auch von den mehrfachen Versuchen, ihn festzuhalten, nicht beeindrucken, sondern ging entschlossen bis zur Grundlinie, legte zurück auf Stefano Barbetti, der aus 10 Metern zur Entscheidung traf.

Damit hat der SV Wanheim vor dem Derby gegen die DJK Wanheimerort sehr gute vier Punkte aus den ersten beiden Partien des Jahres geholt. Der Trend zeigt eindeutig nach oben.

SV Wanheim 1900: Donnermann, Gralla, Lukaschek, Schulz, Belack, Scarano, S. Barbetti, Rypinski, G. Barbetti, Waldbach,Strohmann

Tore: 1:0 Strohmann (60.), 1:1 Celik (63.), 2:1 Strohmann (79.), 3:1 Stefano Barbetti (90.)

Durch eine unerwartete 1:3 (0:2) Niederlage bei der TS Rahm ist unser Vorsprung auf nunmehr einen Zähler geschrumpft.

WAuf zugegeben sehr schlechtem Geläuf fanden wir zu keiner Zeit ins Spiel und kamen mit der sehr kampfbetonten und engagierten Spielweise der Gastgeberinnen überhaupt nicht zurecht. So lagen wir nach einer halben Stunde schon mit 0:2 hinten, nachdem wir in der Defensive nicht im Bilde waren.
In der zweiten Halbzeit hatten wir dann bedeutend mehr Spielanteile und verlagerten das Spiel fast ausschließlich in des Gegners Hälfte. Doch bis auf den Anschlußtreffer durch Lara nach schöner Einzelleistung sprang nicht mehr dabei heraus. Zu allem Überfluß kassierten wir 5 Minuten vor Schluß durch einen Konter den endgültigen Knock Out.
Nach unserer schlechtesten Saisonleistung gilt es nun wieder die nächste Serie zu starten, denn nun zählen nur noch Siege, um unsere Verfolger weiter hinter uns zu lassen.
Am Sonntag geht es zum nächsten schweren Auswärtsspiel bei Adler Frintrop, wo Wiedergutmachung angesagt ist.